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Branche

IT-Beratung für Private Equity & Portfolio-Unternehmen

Private-Equity-Investoren und ihre Portfolio-Unternehmen bewegen sich in einem Rahmen, der sich mit jeder Transaktion neu stellt.

Überblick

IT in der Branche Private Equity

Regulatorische Pflichten hängen an der einzelnen Einrichtung, nicht am Verbund: Ein herausgelöstes Unternehmen muss seine NIS2-Betroffenheit eigenständig bewerten — maßgeblich sind der Sektor nach den Anlagen 1 und 2 BSIG und die Größenschwelle des § 28 BSIG, für wichtige Einrichtungen mindestens 50 Beschäftigte oder ein Jahresumsatz und eine Jahresbilanzsumme von jeweils mehr als 10 Millionen Euro — und sich nach § 33 BSIG spätestens drei Monate, nachdem es als solche Einrichtung gilt, beim BSI registrieren.

Die Geschäftsleitung der neuen Gesellschaft trägt die Pflichten nach § 38 BSIG ab dem ersten Tag, einschließlich Schulungspflicht und persönlicher Haftung. Datenschutzrechtlich ist die Übergangsphase selten trivial: Leistungen, die der Verkäufer während des Transitional Service Agreement weiter erbringt, sind regelmäßig Auftragsverarbeitung und brauchen einen Vertrag nach Artikel 28 DSGVO, bevor das erste Ticket fließt. Technisch entscheidet sich der Carve-out an vier Stellen: Trennung von Verzeichnisdiensten und Tenants, Entflechtung von Netz und Rechenzentrum, eine eigene Backup- und Wiederanlauf-Fähigkeit vor Ablauf der TSA-Frist, und eigene Lizenz- und Protokollierungsstrecken statt geliehener.

Alendris deckt den gesamten Zyklus ab. Die IT Due Diligence führen wir als kurzen Sprint mit Red-Flag-Liste, quantifiziertem Investitionsbedarf und einer Einschätzung der Carve-out-Komplexität; Rechenzentrum, Netzwerk und Active Directory bewerten wir dabei als eigenen Baustein, weil sie in Transaktionen regelmäßig die größten Unbekannten sind. Für ein produzierendes Unternehmen haben wir anschließend einen vollständigen IT-Carve-out geplant und umgesetzt: Entflechtung aller relevanten Infrastrukturkomponenten, Migration der zentralen Dienste in eine eigenständig betreibbare Umgebung und definierte Cutover- und Betriebsprozesse für die Parallelphase.

In der Halteperiode folgen Standardisierung über die Beteiligungen hinweg, Microsoft-365-Modernisierung, Härtung mit Microsoft Defender XDR und FinOps-Disziplin für die Cloud-Kosten — und rechtzeitig vor dem Exit die IT-Hygiene, die der nächste Käufer prüft.

Ausgangslage

Typische Herausforderungen

  • IT-Risiken in der Transaktionsphase oft unterbewertet — böse Überraschungen post-Closing
  • TSA-Fristen sind oft zu kurz — Verlängerung kostet Geld und Verhandlungskapital
  • Tenant-Splits in Microsoft 365 sind komplex (Daten, Identitäten, Lizenzen)
  • IT-Modernisierung muss EBITDA-positiv sein und parallel zum operativen Geschäft laufen
  • Exit-Vorbereitung: IT-Hygiene für den nächsten Buyer-Due-Diligence-Sprint
Regulatorik

Relevante Compliance-Frameworks

DSGVONIS2 (sektorabhängig)ISO 27001 (oft für Exit-Story relevant)