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FAQ

IT Carve-Out & IT Due Diligence

Antworten zu IT Carve-Outs, IT Due Diligence, Transitional Service Agreements und Post-Merger-IT-Integration aus der Praxis von Alendris GmbH — für Private-Equity-Investoren und Mittelstand.

Antworten

Häufige Fragen

Was unterscheidet eure Beratung von anderen Anbietern?

Wir liefern keine PowerPoint-Strategien. Jede Empfehlung basiert auf praktischer Erfahrung aus echten Projekten. Wir können jede Strategie auch selbst umsetzen – das macht unsere Beratung pragmatisch und umsetzbar.

Können wir mit einem kleinen Projekt starten?

Absolut. Viele Kundenbeziehungen beginnen mit einem fokussierten Assessment oder Workshop. So lernen Sie unsere Arbeitsweise kennen, bevor Sie größere Projekte angehen.

Wie läuft die Zusammenarbeit typischerweise ab?

Nach einem ersten Gespräch erstellen wir ein maßgeschneidertes Angebot. Die Zusammenarbeit ist transparent: regelmäßige Updates, klare Meilensteine und ein fester Ansprechpartner für Ihr Projekt.

Was ist eine IT Carve-Out Due Diligence?

Eine IT Carve-Out Due Diligence ist die systematische Analyse der IT-Landschaft im Rahmen einer Unternehmensabspaltung oder eines M&A-Deals. Wir prüfen Systeme, Lizenzen, Verträge, Abhängigkeiten und Transitional Service Agreements (TSA) und liefern einen belastbaren Separationsplan inklusive Risiken und Kosten. Das Ergebnis ist die Entscheidungsgrundlage für Investoren, Geschäftsführung und das IT-Projektteam.

Was kostet eine IT Carve-Out Beratung im Mittelstand?

Der Aufwand richtet sich nach vier Treibern: Anzahl und Alter der Systeme, Tiefe der Verflechtung mit dem Verkäufer, Laufzeit der Transitional Service Agreements und der geforderten Cutover-Geschwindigkeit. Wir arbeiten mit Festpreisen für klar umrissene Phasen — Due Diligence, Separationsplanung, Umsetzung — und mit Time-and-Material dort, wo der Umfang zu Beginn offen ist. Am Anfang steht immer ein kostenloses Erstgespräch und eine schriftliche Aufwandsschätzung, bevor Kosten entstehen.

Welche Risiken gibt es bei einem IT Carve-Out?

Die größten Risiken sind: undokumentierte Abhängigkeiten zwischen Systemen, übersehene Lizenzen und Verträge, Betriebsunterbrechungen während Cutover-Phasen, Datenverlust bei Migrationen, zu kurze Transitional Service Agreements, unklare Verantwortlichkeiten nach Go-Live. Unser strukturiertes Vorgehen mit Rollback-Plänen, Parallelbetrieb und klaren SLAs minimiert diese Risiken.

Wie lange dauert ein typischer IT Carve-Out?

Die Gesamtdauer liegt zwischen 6 und 18 Monaten: Due Diligence 4–8 Wochen, Separation Planning 4–12 Wochen, Implementierung und Cutover 3–12 Monate. Für reine Due-Diligence-Projekte reichen oft 4–6 Wochen. Wir passen das Vorgehen an Ihre Deadlines an und arbeiten mit strikten Meilensteinen.

Unterstützt ihr bei IT Due Diligence für Private Equity?

Ja. Wir führen Technology Due Diligence für PE-Investoren durch — mit Fokus auf IT-Landschaft, Cloud-Reife, Security-Posture, TCO, Vendor Lock-in und Exit-Szenarien. Unsere Reports folgen gängigen PE-Standards und liefern klare Go/No-Go-Empfehlungen mit quantifizierten Risiken.

Wie minimiert ihr das Risiko von Ausfällen während der Migration?

Wir setzen auf erprobte Migrationsmethoden mit ausführlichen Tests, Rollback-Plänen und schrittweisen Cutover-Strategien. Kritische Systeme werden außerhalb der Geschäftszeiten migriert.

Wie lange dauert eine typische Cloud-Migration?

Das hängt vom Umfang ab. Eine Microsoft 365 Migration für 500 User dauert ca. 4-8 Wochen. Komplexe Infrastruktur-Migrationen können 3-6 Monate in Anspruch nehmen.

Können wir bestehende Systeme parallel weiterbetreiben?

Absolut. Hybride Szenarien sind unser Alltag. Wir sorgen für einen sanften Übergang mit definiertem Parallelbetrieb und klaren Meilensteinen für die Ablösung.

Was kostet eine Migration nach Azure oder Microsoft 365?

Die Treiber sind zählbar: Anzahl der Arbeitsplätze und Postfächer, zu bewegendes Datenvolumen, Anzahl und Alter der Server-Workloads, Anteil an Altanwendungen ohne Cloud-Freigabe des Herstellers, Zahl der Standorte und Rollout-Wellen sowie die Frage, ob ein Wartungsfenster erlaubt ist oder ein unterbrechungsfreier Cutover gefordert wird. Abgerechnet wird als Festpreis je abgegrenzter Phase — Assessment, Pilot, Wellen-Rollout —, je Arbeitsplatz bei wiederkehrenden Rollout-Wellen oder nach Aufwand dort, wo der Umfang offen ist. Microsoft-Lizenzen und Azure-Verbrauch laufen getrennt davon über Ihre eigenen Verträge.

Welche Vertrags- und Abrechnungsmodelle gibt es bei Migrationsprojekten?

Wir beginnen fast immer mit einem Assessment zum Festpreis, weil es die Grundlage für jede belastbare Zusage danach ist. Die Umsetzung folgt als Festpreis je Phase mit definierter Abnahme; Kriterien wie erfolgreicher Pilot, geprüfter Rollback und abgeschlossene Datenübernahme halten wir vorab schriftlich fest. Wiederkehrende Rollout-Wellen rechnen wir je Arbeitsplatz ab, Altlasten mit unklarem Umfang nach Aufwand mit Obergrenze. Die Hypercare-Phase nach dem Go-Live ist ein befristetes Kontingent. Kosten entstehen erst nach schriftlicher Aufwandsschätzung und Ihrer Freigabe.

Wie läuft die Übernahme von unserem bisherigen Dienstleister ab?

In vier Schritten: Inventar aller administrativen Konten und delegierten Zugriffe, Übernahme der vorhandenen Dokumentation, Parallelbetrieb mit klarem Stichtag, dann Abschaltung der Altzugänge nach Abnahme. Zwei Punkte werden dabei regelmäßig übersehen. Erstens: Break-Glass-Konten müssen in Ihrem Besitz sein und dürfen nie ausschließlich beim Dienstleister liegen. Zweitens: Der Dienstleisterwechsel ist vom Lizenzvertrag zu trennen — platzbasierte Microsoft-Abonnements im neuen Handelsmodell lassen sich nur innerhalb von sieben Kalendertagen nach Kauf oder Verlängerung kündigen und laufen sonst bis zum Laufzeitende weiter.

Wie lange dauert das Onboarding, und was müssen wir bereitstellen?

Das Assessment beginnt in der Regel innerhalb weniger Tage nach Beauftragung. Von Ihnen brauchen wir einen Projektverantwortlichen mit Entscheidungsbefugnis, administrativen Zugang zur Ist-Umgebung, vorhandene Netz- und Systemdokumentation, eine Liste der geschäftskritischen Anwendungen samt Herstellerkontakt, eine Testgruppe für den Pilot und freigegebene Wartungsfenster. Bei Endgeräte-Rollouts kommt die Abstimmung mit dem Betriebsrat hinzu — die dauert erfahrungsgemäß länger als die Technik. Der häufigste Projektstopper ist eine Altanwendung, für die der Hersteller keine Freigabe für den Zielbetrieb erteilt.

Bekommen wir am Projektende Dokumentation und Zugänge zurück?

Ja, und zwar als Teil der Abnahme, nicht als Gefallen danach. Sie erhalten eine As-built-Dokumentation der Zielumgebung, das Infrastructure-as-Code-Repository mit den Bicep-Vorlagen, Runbooks, die Cutover- und Rollback-Protokolle sowie eine vollständige Übersicht aller angelegten Konten, Dienstprinzipale und Berechtigungen. Sämtliche administrativen Konten liegen in Ihrem eigenen Tenant; unsere Zugänge sind separate, benannte Konten, die zum vereinbarten Stichtag deaktiviert und entfernt werden. Wir setzen kein eigenes Werkzeug ein, dessen Wegfall die Umgebung unbetreibbar machen würde.

Wie stellt ihr sicher, dass unsere Daten in der EU bleiben?

Durch die Wahl von EU-Regionen und eine Prüfung je Dienst, nicht durch eine pauschale Zusage. Microsoft hat die letzte Ausbaustufe der EU Data Boundary am 26. Februar 2025 in Kraft gesetzt: Kundendaten und pseudonymisierte Personendaten werden für Microsoft 365, Dynamics 365, Power Platform und die meisten Azure-Dienste in EU- und EFTA-Regionen gespeichert und verarbeitet, Daten aus dem technischen Support dort zumindest ruhend gespeichert. Microsoft dokumentiert weiterhin Ausnahmen — etwa Titel von Supportfällen oder Eskalationen an Produktteams —, und für einzelne nicht-regionale Azure-Dienste ist eine Konfiguration auf Kundenseite nötig. Wir dokumentieren je Workload, wo Daten liegen. Datenresidenz allein ersetzt jedoch keine datenschutzrechtliche Prüfung der Drittlandsübermittlung.

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