Zum Hauptinhalt springen
FAQ

Enterprise AI & Microsoft Copilot

Antworten zu Microsoft 365 Copilot Rollouts, Azure AI Foundry, Azure OpenAI Service, Enterprise RAG und DSGVO-konformer AI-Implementierung in Mittelstand und Konzern.

Antworten

Häufige Fragen

Wie starten wir ein KI- oder Entwicklungsprojekt?

Nach einem ersten Gespräch zu Ihren Zielen und Anforderungen erstellen wir ein Konzept oder einen Prototyp. So können Sie den Nutzen früh bewerten, bevor wir in die produktive Lösung gehen.

Wie stellt ihr sicher, dass KI-Lösungen sicher und compliant sind?

Datenschutz und Governance sind von Tag eins Teil unseres Entwicklungsprozesses. Wir setzen auf Azure-basierte Infrastruktur mit europäischer Datenresidenz, implementieren Zugriffskontrollen und sorgen dafür, dass Ihre KI-Lösungen DSGVO-konform und auditierbar sind.

Was passiert nach dem Go-Live?

Wir lassen Sie nicht allein. Ob Monitoring, Optimierung oder Weiterentwicklung – über unsere Managed Services betreuen wir Ihre Lösung im laufenden Betrieb und stellen sicher, dass sie mit Ihren Anforderungen mitwächst.

Was kostet die Entwicklung einer individuellen KI-Lösung?

Der Aufwand hängt an fünf Treibern: Zahl und Alter der anzubindenden Quellsysteme, Zustand der Daten, Umfang der Governance-Anforderungen, Zahl der Nutzer im Zielbild und die Frage, ob eine Copilot-Erweiterung reicht oder eine eigene Anwendung nötig ist. Wir arbeiten mit Festpreisen für klar abgegrenzte Phasen — Use-Case-Workshop, Prototyp, Produktivsetzung — und mit Time-and-Material dort, wo der Umfang zu Beginn offen ist. Davon getrennt zu betrachten sind die laufenden Azure-Kosten: Die Modellnutzung rechnet Microsoft bei Standard-Bereitstellungen nach verbrauchten Tokens ab, das läuft direkt über Ihre eigene Subscription. Vor jedem Angebot steht eine schriftliche Aufwandsschätzung.

Welche Vertrags- und Abrechnungsmodelle bietet ihr für Entwicklungsprojekte an?

Drei Varianten, je nach Klarheit des Umfangs. Erstens Festpreis je Phase mit definiertem Ergebnis und förmlicher Abnahme — juristisch ein Werkvertrag nach § 631 BGB, bei dem der Erfolg geschuldet ist und nicht die aufgewendete Zeit. Zweitens Time-and-Material mit Aufwandsschätzung und vereinbarter Obergrenze, sinnvoll für Prototypen und explorative Arbeit. Drittens ein monatliches Kontingent für Weiterentwicklung und Betrieb nach dem Go-Live. Azure-Verbrauch und Microsoft-Lizenzen laufen über Ihre eigenen Verträge und werden nicht über uns weiterberechnet. Welches Modell passt, entscheiden wir nach dem Use-Case-Workshop — davor wäre jede Festpreiszusage geraten.

Wem gehört der entwickelte Code, und was bekommen wir beim Projektende?

Der Quellcode und die zugehörigen Nutzungsrechte gehen an Sie über. Repository, CI/CD-Pipelines und Infrastructure-as-Code-Vorlagen liegen von Anfang an in Ihrem eigenen Azure-DevOps- oder GitHub-Bereich, nicht bei uns. Zum Abschluss übergeben wir Architektur- und Betriebsdokumentation, Runbooks für den Störungsfall, Testfälle sowie eine Liste aller Dienstkonten und Berechtigungen. Unsere Zugänge sind benannte Gastkonten in Ihrem Tenant und werden zum Stichtag deaktiviert. Eingesetzt werden ausschließlich Standardkomponenten von Azure und gängige Open-Source-Frameworks — es gibt keine proprietäre Alendris-Laufzeitumgebung, die Sie an uns bindet.

Wie lange dauert der Start, und was müssen wir dafür bereitstellen?

Der Use-Case-Workshop dauert etwa eine Woche, ein belastbarer Prototyp zwei bis sechs Wochen. Von Ihnen brauchen wir je einen Ansprechpartner aus Fachbereich und IT mit Entscheidungsbefugnis, eine Azure-Subscription mit ausreichenden Rechten, Zugriff auf repräsentative Echtdaten oder eine anonymisierte Stichprobe, die Freigabe von Datenschutz und gegebenenfalls Betriebsrat sowie eine Entscheidung über den Deployment-Typ. Der häufigste Verzögerungsgrund ist nicht die Technik, sondern die ausstehende Freigabe der Datenquellen — es lohnt sich, diese parallel zum Workshop anzustoßen.

Bleiben unsere Daten bei einer KI-Lösung in der EU?

Das entscheiden Azure-Region und Deployment-Typ, und beides halten wir schriftlich fest. Bei einer Standard-Bereitstellung verarbeitet Microsoft Prompts und Antworten in der Region Ihrer Bereitstellung, bei einer Data-Zone-Bereitstellung innerhalb der EU-Datenzone — diese folgt der Azure EU Data Boundary und kann neben EU-Mitgliedstaaten auch EFTA-Länder wie Norwegen und die Schweiz umfassen. Nur der Typ Global erlaubt Verarbeitung in jeder Region, in der das Modell bereitsteht; den setzen wir ausschließlich nach ausdrücklicher Freigabe ein. Ruhende Daten bleiben in allen Fällen in der gewählten Azure-Geografie, und Microsoft nutzt Prompts und Antworten nicht zum Training der Basismodelle. Für Bereitstellungen im EWR sitzen die zur Missbrauchsprüfung berechtigten Microsoft-Mitarbeiter im EWR; die Speicherung für diese Prüfung entfällt nur, wenn Microsoft einen Antrag auf eingeschränktes Missbrauchsmonitoring genehmigt.

Wer betreibt die Lösung nach dem Go-Live, und welche Servicezeiten gelten?

Sie haben die Wahl: Übergabe an Ihr IT-Team mit Dokumentation und Einweisung, oder Betrieb über unsere Managed Services. Im Managed-Service-Fall gilt unsere Servicezeit Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Bayern, mit vertraglich nach Kritikalität gestaffelten Reaktionszeiten und einem festen Ansprechpartner. Technisches Monitoring sowie Alarme auf Fehlerraten und Kosten laufen dabei durchgehend und automatisiert. Eine personelle Erreichbarkeit außerhalb der Servicezeit ist nicht Standard, sondern als Rufbereitschaft für definierte kritische Systeme vertraglich zubuchbar.

Was unterscheidet eure Beratung von anderen Anbietern?

Wir liefern keine PowerPoint-Strategien. Jede Empfehlung basiert auf praktischer Erfahrung aus echten Projekten. Wir können jede Strategie auch selbst umsetzen – das macht unsere Beratung pragmatisch und umsetzbar.

Können wir mit einem kleinen Projekt starten?

Absolut. Viele Kundenbeziehungen beginnen mit einem fokussierten Assessment oder Workshop. So lernen Sie unsere Arbeitsweise kennen, bevor Sie größere Projekte angehen.

Wie läuft die Zusammenarbeit typischerweise ab?

Nach einem ersten Gespräch erstellen wir ein maßgeschneidertes Angebot. Die Zusammenarbeit ist transparent: regelmäßige Updates, klare Meilensteine und ein fester Ansprechpartner für Ihr Projekt.

Was ist eine IT Carve-Out Due Diligence?

Eine IT Carve-Out Due Diligence ist die systematische Analyse der IT-Landschaft im Rahmen einer Unternehmensabspaltung oder eines M&A-Deals. Wir prüfen Systeme, Lizenzen, Verträge, Abhängigkeiten und Transitional Service Agreements (TSA) und liefern einen belastbaren Separationsplan inklusive Risiken und Kosten. Das Ergebnis ist die Entscheidungsgrundlage für Investoren, Geschäftsführung und das IT-Projektteam.

Was kostet eine IT Carve-Out Beratung im Mittelstand?

Der Aufwand richtet sich nach vier Treibern: Anzahl und Alter der Systeme, Tiefe der Verflechtung mit dem Verkäufer, Laufzeit der Transitional Service Agreements und der geforderten Cutover-Geschwindigkeit. Wir arbeiten mit Festpreisen für klar umrissene Phasen — Due Diligence, Separationsplanung, Umsetzung — und mit Time-and-Material dort, wo der Umfang zu Beginn offen ist. Am Anfang steht immer ein kostenloses Erstgespräch und eine schriftliche Aufwandsschätzung, bevor Kosten entstehen.

Welche Risiken gibt es bei einem IT Carve-Out?

Die größten Risiken sind: undokumentierte Abhängigkeiten zwischen Systemen, übersehene Lizenzen und Verträge, Betriebsunterbrechungen während Cutover-Phasen, Datenverlust bei Migrationen, zu kurze Transitional Service Agreements, unklare Verantwortlichkeiten nach Go-Live. Unser strukturiertes Vorgehen mit Rollback-Plänen, Parallelbetrieb und klaren SLAs minimiert diese Risiken.

Wie lange dauert ein typischer IT Carve-Out?

Die Gesamtdauer liegt zwischen 6 und 18 Monaten: Due Diligence 4–8 Wochen, Separation Planning 4–12 Wochen, Implementierung und Cutover 3–12 Monate. Für reine Due-Diligence-Projekte reichen oft 4–6 Wochen. Wir passen das Vorgehen an Ihre Deadlines an und arbeiten mit strikten Meilensteinen.

Unterstützt ihr bei IT Due Diligence für Private Equity?

Ja. Wir führen Technology Due Diligence für PE-Investoren durch — mit Fokus auf IT-Landschaft, Cloud-Reife, Security-Posture, TCO, Vendor Lock-in und Exit-Szenarien. Unsere Reports folgen gängigen PE-Standards und liefern klare Go/No-Go-Empfehlungen mit quantifizierten Risiken.

Leistungen

Passende Leistungen von Alendris