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Microsoft

Storage Spaces Direct (S2D)

Software-definierter Speicher von Microsoft: 2 bis 16 Server bündeln ihre lokalen NVMe- und SSD-Laufwerke zu einem hochverfügbaren Pool.

Einordnung

Storage Spaces Direct (S2D) im Einsatz

Storage Spaces Direct (S2D) fasst die lokalen Laufwerke von 2 bis 16 Servern zu einem gemeinsamen, software-definierten Speicherpool zusammen — ohne SAN, ohne Fibre Channel, verbunden über gewöhnliches Ethernet. Microsoft nennt als Obergrenze über 400 Laufwerke und 4 Petabyte je Cluster. Ein reiner All-Flash-Verbund braucht unter Windows Server mindestens vier gleichartige NVMe- oder SSD-Kapazitätslaufwerke je Server; wird zusätzlich der Storage-Pool-Cache genutzt, kommen zwei Cache-Laufwerke je Server hinzu.

Empfohlen sind 10 GbE oder mehr mit RDMA, weil der Speicherverkehr zwischen den Knoten über SMB Direct läuft. Ein Drei-Wege-Spiegel übersteht zwei gleichzeitige Ausfälle von Laufwerken oder ganzen Knoten. S2D ist in den Datacenter-Editionen von Windows Server enthalten und zugleich die Speicherschicht hyperkonvergenter Azure-Local-Verbünde. Zwei Betriebsarten stehen zur Wahl: hyperkonvergent, mit Hyper-V und Speicher auf denselben Knoten, oder konvergiert über einen Scale-Out File Server. Alendris hat einen S2D-Cluster mit NVMe-Speicher und 10G-Backbone bei einem Fertigungsunternehmen aufgebaut.

Leistungen

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