Hyper-V
Typ-1-Hypervisor von Microsoft, in Windows Server enthalten — Grundlage hyperkonvergenter Cluster und der Virtualisierung von Azure Local.
Hyper-V im Einsatz
Hyper-V ist Microsofts Typ-1-Hypervisor: Er läuft direkt auf der Hardware, nicht in einem Wirtsbetriebssystem, und ist als Serverrolle in der Standard- wie in der Datacenter-Edition von Windows Server enthalten — eine separate Hypervisor-Lizenz entfällt, die Gastbetriebssysteme bleiben lizenzpflichtig. Unter Windows Server 2025 fasst eine Generation-2-VM bis zu 240 TB Arbeitsspeicher und 2.048 virtuelle Prozessoren; ein Host verwaltet bis zu 4 PB Arbeitsspeicher (mit 5-Level-Paging) und 1.024 laufende VMs, ein Failover-Cluster bis zu 64 Knoten und 8.000 VMs.
Generation-2-VMs bringen UEFI, Secure Boot und ein virtuelles TPM mit, sodass BitLocker im Gastsystem funktioniert. Hyper-V Replica repliziert asynchron an einen zweiten Standort, wahlweise im Abstand von 30 Sekunden, 5 oder 15 Minuten. In der hyperkonvergenten Bauform teilt sich Hyper-V die Knoten mit Storage Spaces Direct — dieselbe Architektur, die Alendris für Cluster im eigenen Rechenzentrum entwirft und die auch Azure Local zugrunde liegt.