Security-Modernisierung mit Fokus auf Microsoft 365 & SOC-Readiness
Nachhaltige Verbesserung der Sicherheitslage im Microsoft-Ökosystem mit Fokus auf Identitätsschutz, Tenant-Hardening und SOC-Readiness.
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- Unternehmensgröße
- KMU
- Region
- Niederlande & Deutschland
- Branche
- Energieversorgung
- Projektdauer
- seit Januar 2025 fortlaufend
Echtzeit-Erkennung identitätsbasierter Angriffe mit Microsoft Defender for Identity
Azure Tenant und Microsoft 365 mit überarbeiteten Security Baselines
Ausgangslage
Unser Kunde wollte die Sicherheitslage im Microsoft-Ökosystem nachhaltig verbessern und gleichzeitig die Grundlage für eine stärkere Überwachung und schnellere Reaktion auf Sicherheitsvorfälle schaffen. Identitätsbasierte Angriffe wie Pass-the-Hash oder Lateral Movement blieben in der bestehenden Umgebung schwer erkennbar — es fehlte an Transparenz über Risiken in den Identitäts- und Verzeichnisdiensten. Gleichzeitig hatten sich im Azure Tenant und in Microsoft 365 über die Zeit Risiko-Konfigurationen angesammelt, die die Angriffsfläche in Cloud- und Collaboration-Diensten unnötig vergrößerten. Für den Aufbau einer SOC-fähigen Überwachung fehlte zudem eine belastbare Ereignisbasis: Sicherheitsrelevante Signale ließen sich weder gezielt auswerten noch strukturiert in Überwachungsprozesse überführen.
Die Umsetzung
Einführung von Microsoft Defender for Identity (MDI) zur Erkennung identitätsbasierter Angriffe (z. B. Pass-the-Hash, lateral movement, verdächtige AD-Aktivitäten). Hardening des Azure Tenants inkl. Microsoft 365: Überarbeitung sicherheitsrelevanter Baseline-Einstellungen, Reduzierung von Risiko-Konfigurationen und Schließen typischer Angriffsflächen in Cloud- und Collaboration-Diensten. SOC-orientierte Ausrichtung: Optimierung der Alarmqualität und Ereignisbasis, damit sicherheitsrelevante Signale gezielt ausgewertet und in Überwachungsprozesse überführt werden können.
Durch die umgesetzten Maßnahmen konnte eine deutlich erhöhte Transparenz bei Identitäts- und Verzeichnisdienst-Risiken geschaffen werden. Die Angriffsfläche im Azure- und Microsoft-365-Umfeld wurde signifikant reduziert. Gleichzeitig entstand eine solide Grundlage für kontinuierliche Überwachung und eine schnelle, strukturierte Incident Response im SOC-Kontext.
„Ein SOC ist nur so gut wie die Signale, die es erreichen — SOC-Readiness beginnt bei der Alarmqualität, nicht beim Dashboard.“
Ergebnisse im Überblick
- Threat Detection
- 24 h/Tag
- Echtzeit-Erkennung identitätsbasierter Angriffe mit Microsoft Defender for Identity
- Gehärtete Plattformen
- Zwei Umgebungen
- Azure Tenant und Microsoft 365 mit überarbeiteten Security Baselines
- Maßnahmenfelder
- Drei Bereiche
- Identitätsschutz, Tenant-Hardening und SOC-Vorbereitung
SOC-ready Security Posture
Learnings
- Identitäten sind das primäre Angriffsziel: Ohne Erkennung von Pass-the-Hash und Lateral Movement bleibt jede Perimeter-Verteidigung unvollständig.
- Tenant-Hardening ist Fleißarbeit mit großem Hebel — viele Risiko-Konfigurationen in Azure und Microsoft 365 lassen sich ohne neue Tools schließen.
- SOC-Readiness beginnt vor dem SOC: Erst wenn Alarmqualität und Ereignisbasis stimmen, lohnt sich der Aufbau von Überwachungsprozessen.
Ausblick
Das Engagement läuft seit Januar 2025 fortlaufend. Auf der geschaffenen Grundlage — erhöhte Transparenz bei Identitätsrisiken, reduzierte Angriffsfläche, optimierte Alarmqualität — werden die Überwachungsprozesse nun schrittweise in den SOC-Kontext überführt. Sicherheitsrelevante Signale fließen strukturiert in Incident-Response-Abläufe ein. Die Security Baselines werden dabei kontinuierlich an neue Bedrohungslagen und Microsoft-Funktionen angepasst, damit die gewonnene Sicherheitslage nicht wieder erodiert.
Service: Cybersecurity & Compliance
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